Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über ärztliche Beratungs- und Behandlungsleistungen im Rahmen der Telemedizin zwischen

Dr. med. Klaus-Peter Herzberg
– nachfolgend „Arzt“ –

und seinen Patientinnen und Patienten – nachfolgend „Patient“ –.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Privatpersonen (Verbraucher im Sinne des § 13 BGB).
Die Leistungen erfolgen ausschließlich auf privater Basis.

Abweichende Bedingungen des Patienten finden keine Anwendung.


2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Der Arzt erbringt ärztliche Leistungen im Rahmen der Telemedizin unter Nutzung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. Videotelefonie, Telefon, E-Mail).

Gegenstand ist eine ärztliche Behandlung im Sinne eines Arzt-Patienten-Verhältnisses.

Der Schwerpunkt liegt auf:

Ein bestimmter Behandlungserfolg wird nicht geschuldet.


3. Besonderheiten der Telemedizin

Dem Patienten ist bekannt, dass bei telemedizinischer Behandlung:

Die telemedizinische Behandlung erfolgt nur, soweit sie ärztlich vertretbar ist.

Der Arzt ist berechtigt, eine Behandlung abzulehnen, zu unterbrechen oder zu beenden, wenn eine persönliche Untersuchung medizinisch erforderlich erscheint.


4. Keine Notfallbehandlung

Es werden keine Notfall-, Akut- oder Bereitschaftsleistungen erbracht.

Bei akuten Beschwerden oder Notfällen hat der Patient unverzüglich:

zu kontaktieren.

Die telemedizinische Beratung ist hierfür nicht geeignet.


5. Mitwirkungspflichten des Patienten

Der Patient ist verpflichtet:

Fehlende oder falsche Angaben können die Behandlungsqualität beeinträchtigen und liegen im Verantwortungsbereich des Patienten.


6. Technische Voraussetzungen

Der Patient ist für die technischen Voraussetzungen selbst verantwortlich, insbesondere für:

Bei technischen Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Arztes besteht kein Anspruch auf Durchführung oder Wiederholung der Sitzung.


7. Vertragsschluss

Der Behandlungsvertrag kommt zustande, sobald ein Termin individuell vereinbart und bestätigt wurde (z. B. per E-Mail oder Buchungssystem).


8. Terminabsage und Ausfallhonorar

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor Terminbeginn möglich.

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen kann ein Ausfallhonorar in Höhe der vereinbarten Vergütung berechnet werden,
es sei denn, der Patient weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.


9. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung.

Die Abrechnung kann sich an der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) orientieren.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.

Eine Erstattung durch private Krankenversicherungen oder Beihilfestellen ist nicht garantiert.
Die Klärung obliegt dem Patienten.


10. Dokumentation

Die Behandlung wird entsprechend den gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben dokumentiert und aufbewahrt.


11. Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Verbraucher haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen.

Die Frist beginnt mit Vertragsschluss.

Zur Ausübung genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. E-Mail).


Folgen des Widerrufs

Bereits geleistete Zahlungen werden binnen 14 Tagen erstattet.


Vorzeitiges Erlöschen

Das Widerrufsrecht erlischt, wenn


12. Haftung

Die Behandlung erfolgt nach anerkannten fachlichen Standards.

Der Arzt haftet:

Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.


13. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO.

Es gilt die gesonderte Datenschutzerklärung der Webseite.


14. Online-Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.

Der Arzt nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor Verbraucherschlichtungsstellen teil.


15. Anwendbares Recht

Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften.


16. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
Es gilt die gesetzliche Regelung.

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